
← Input12 aug · 33 min
Fehlender Elternteil – eine Lücke, die bleibt
Wie vermisst man einen Menschen, den man nie richtig kennenlernen durfte? Joya und Esther erzählen von einer Lücke, die sie bis heute begleitet.
Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos, aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat: «Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft.
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In dieser Episode zu hören
- Joya
- Esther
- Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium Römerhof
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- Autor:in: Elma Softic
- Publizistische Leitung: Anita Richner