
← Laut + Leis19 jun · 34 min
Thomas Münch: «Ökumene ist in der Gesellschaft der Normalfall»
Ein Berufsleben lang hat sich der katholische Theologe Thomas Münch für die Ökumene engagiert. Davon 37 Jahre in der Stadt Zürich; zuletzt in der evangelisch-reformierten Predigerkirche. Er blickt zurück und nach vorne und plädiert für die Quartierkirche.
Weitere Themen:
Die Predigerkirche ist ein Unikum in der Zürcher Kirchenlandschaft und versteht sich als «ökumenischer Lernort»: Was ist damit gemeint?Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der reformierten Pfarrerin Kathrin Rehmat?In Tübingen hat Thomas Münch Mathematik und Theologie studiert: Was verbindet die beiden Disziplinen?Wie hat er die Auseinandersetzungen rund um den streitbaren Schweizer Theologen Hans Küng erlebt?Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil war die Ökumene hoch im Kurs: Weshalb ist die Euphorie längst verflogen?Vor 25 Jahren wurde die Charta Oecumenica verabschiedet und im vergangenen November aktualisiert: Was bringt diese Charta?Im Vatikan leitet Kardinal Kurt Koch das Dikasterium für Ökumene. Welche Impulse bringt er?Stimmt der Eindruck, dass der Vatikan Ökumene stärker mit den orthodoxen Kirchen sucht als mit den reformierten?Mit Blick auf Mitgliederschwund, Personalmangel und schrumpfende finanzielle Mittel: Bleibt in Zukunft nichts anderes übrig als Ökumene?Thomas Münch ist ein überzeugter Ökumeniker: Weshalb hält er die Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal für gefährlich?