
← Mehr Mut zum Glück2 jul · 1 u 05 min
Einfach losfahren: Wie Pegah Tavakkolkhah auf dem Fahrrad lernte, nicht länger auf den richtigen Moment zu warten
Pegah Tavakkolkhah wartete lange darauf, dass jemand sie mitnimmt. Dann hörte sie auf zu warten — und fuhr einfach los. Allein, 360 Kilometer, drei Tage. Was danach kam, war keine Abenteuergeschichte, sondern eine ganz neue Vorstellung von Freiheit: langsam, leise, und ganz bei sich.
Darum geht's in dieser FolgePegah Tavakkolkhah kam für ihre Promotion in Bioinformatik aus dem Iran nach München. Sie kannte niemanden, sprach kaum Deutsch und musste sich ihr Leben komplett neu aufbauen. Was ihr dabei half, war kein großer Plan, sondern ein gebrauchtes Fahrrad. Aus kurzen Fahrten wurden mehrtägige Radreisen. Aus Unsicherheit entstand Vertrauen. Und aus dem Unterwegssein entwickelte sich eine persönliche Philosophie über Freiheit, Mut und Selbstständigkeit.
Heute schreibt Pegah an einem Buch über Freiheit und Philosophie, erzählt ihre Geschichten bei den Story Nights in München und radelt stellvertretend für die Menschen im Iran, die diese Freiheit nicht erleben können.
Ein Gespräch über leise Veränderungen, das Alleinsein als Kraftquelle und die Frage, warum wahre Freiheit oft dort beginnt, wo man aufhört, sich beweisen zu wollen.
Highlights dieser Folge
🚲 Das erste Fahrrad als Symbol der Freiheit
Warum Pegah sich schon in ihrer ersten Woche in München ein gebrauchtes Fahrrad kaufte – und weshalb damit alles begann.
😶 Allein unterwegs – und plötzlich wirklich präsent
Warum ein Baum einfach nur ein Baum sein darf und weshalb wir vieles erst dann wirklich wahrnehmen, wenn wir es nicht ständig teilen oder erklären.
💔 Wie eine Trennung zur ersten großen Radreise führte
Warum ein Trekkingrad und eine schwierige Lebensphase zum Beginn eines neuen Kapitels wurden.
🦴 Warum ein Kreuzbandriss zu ihren wichtigsten Erfahrungen gehört