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Über 13 Krebsarten mit Adipositas assoziiert! Was Sie über Ursachen & Behandlung wissen müssen

Über 13 Krebsarten mit Adipositas assoziiert! Was Sie über Ursachen & Behandlung wissen müssen13. Apr.1 Std. 04 Min.

Über 13 verschiedene Krebsarten sind mit Adipositas assoziiert – und dennoch wird die Erkrankung häufig als reine Willenssache abgetan. Doch Adipositas ist weit mehr als ein kosmetisches Problem: Es handelt sich um eine komplexe Stoffwechselerkrankung mit weitreichenden Folgen für den gesamten Körper.

Im ERCM Medizin Podcast spricht Dr. med. Peter Kirchmeyer, Facharzt und Experte für Adipositas-Chirurgie am Exzellenzzentrum in Düsseldorf, über die Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen im Umgang mit starkem Übergewicht.

Es wird kalkuliert, dass 2050 mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung adipös sein wird. In Deutschland sind bereits zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig. Dr. Kirchmeyer erklärt, warum konservative Therapien oft nicht ausreichen – und welche Rolle moderne chirurgische Verfahren wie der Schlauchmagen spielen können.

Weitere Themen in dieser Episode:

Warum Adipositas keine Willensstörung ist, sondern eine behandlungsbedürftige Krankheit.

Welche Rolle Genetik, Hormone, Ernährung und Umweltfaktoren spielen.

Wie viszerales Fett chronische Entzündungen fördert und das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Demenz erhöht.

Was vor, während und nach einer Adipositas-Operation passiert – und warum die Nachsorge entscheidend ist.

Welche Bedeutung Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und Selbsthilfegruppen haben.

Warum Prävention im Kindesalter so wichtig ist – und welche strukturellen Änderungen in Schulen, Politik und Gesundheitssystem notwendig wären.

Dr. Kirchmeyer macht deutlich: Die Operation ist nur ein Teil der Lösung. Langfristiger Erfolg erfordert ein gut abgestimmtes, interdisziplinäres Team aus Chirurgen, Ernährungsberatern, Psychologen, Diabetologen und Hausärzten. Und vor allem: die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten selbst.

Ein differenzierter Blick auf eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit – ohne Stigmatisierung, mit klaren Fakten und konkreten Lösungsansätzen.