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Reflektor mit Inga Rumpf – Teil 1: „Rockmusik kann man nicht lernen, man muss sie leben“
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In dieser Folge spricht Jan mit einer Frau, die Musikgeschichte geschrieben hat.
Die im Jahr 1946 geborene Inga Rumpf wuchs in Hamburg St. Georg auf. Ihre außergewöhnliche Stimme machte sich schon in ihrer Kindheit bemerkbar, sie begann früh zu singen. Der aufkeimende Rock’n'Roll der 1950er Jahre brachte sie dann dazu, ihre Eltern zu überzeugen, ihr eine Gitarre zu kaufen.
Im Jahr 1965 wurde Inga Rumpf Teil der neu gegründeten City Preachers, der ersten deutschen Folk-Rock-Band.
Ende der 1960er Jahre machte Inga Rumpf einen kurzen Ausflug in die Schlagerwelt.
Dort gefiel es ihr aber überhaupt nicht. Sie wollte nicht von Plattenfirmen-MitarbeiterInnen in brave Kleider gesteckt werden, sondern trug lieber Jeans, T-Shirt und Lederjacke und bevorzugte es, ihre Songs selbst zu schreiben.
Im Jahr 1969 gründete sie die legendäre Progressive- und Blues-Rock-Band Frumpy.
Drei Jahre später formierte sich die Band Atlantis, mit der Inga Rumpf unter anderem Tourneen in den USA mit Aerosmith und Lynyrd Skynyrd absolvierte.
Ab 1975 veröffentlichte Inga Rumpf auch Solo-Alben.
Zum Beispiel das außergewöhnliche, deutschsprachige Album „Second-Hand-Mädchen“ und das New-Wave-Album „Lieben. Leiden. Leben.“
Sie jammte mit Keith Richards, teilte sich die Bühne mit Muddy Waters und B.B. King, traf Lou Reed, wandte sich außerdem auch dem Gospel zu und wurde sowieso immer vielfältiger.