
← thriveside29. Sept. · 57 Min.
Besser spät als nie: Vulkankrater, Tempel-Enttäuschungen & ein unglaublicher Zufall
Getreu dem Motto „Besser spät als nie“ meldet sich Pascal diesmal mit etwas Verspätung aus Indonesien zurück – aber dafür vollgepackt mit Erlebnissen, die keinen starren Zeitplan zulassen. Die Woche startet früh und eisig mit einer Rollerfahrt zum spektakulären Sonnenaufgang auf dem Dieng-Plateau, gefolgt vom Besuch eines beißend riechenden, brodelnden Schwefelkraters. Zurück auf dem Fahrrad geht es weiter nach Borobudur, wo der weltgrößte buddhistische Tempel jedoch für eine herbe Enttäuschung sorgt: Die oberen Ebenen sind komplett gesperrt. Umso mehr entschädigt kurz darauf der beeindruckende hinduistische Tempelkomplex Prambanan.
In Yogyakarta taucht Pascal über seinen Warmshowers-Gastgeber Radit tief in das lokale Leben ein. Neben einer ungewöhnlichen Unterkunft in einem reinen Frauen-Boardinghouse und einem bunten Festivalabend inklusive traditioneller Feuershow kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz. Es wird probiert, was die Garküchen hergeben: vom traditionellen Gericht Gudeg über kiloweise Avocados bis hin zum berühmten Kopi Joss, bei dem glühende Holzkohle direkt im Kaffee landet. Wieder im Sattel fordern gnadenlose Anstiege mit bis zu 20 % Steigung in der Hitze Javas alles ab. Mitten in dieser Schinderei auf dem Weg an die Südküste nach Pacitan kommt es am Straßenrand zu einem völlig verrückten Wiedersehen mit alten Bekannten von Sumatra, das Pascal glatt die Sprache verschlägt.
Kopfhörer aufsetzen und Pascal auf der nächsten Etappe seiner Reise auf zwei Rädern begleiten