
← Kulturkompass8 Feb · 1 h 17 min
#41: Kapitalismuskritik in Klassikern | Teil 1
<p>In dieser Folge des <strong>Kulturkompass</strong> graben wir tiefer unter die glänzenden Oberflächen der Klassiker – und stoßen auf ihre verdeckte Kapitalismuskritik. Was erzählen Filme eigentlich über Macht, Besitz und den Preis des Erfolgs? Und warum wirken viele dieser Geschichten heute aktueller denn je?</p><p>Wir sprechen über <strong>The Godfather I</strong> als Mythos des amerikanischen Traums, der sich selbst verschlingt, über <strong>Once Upon a Time in America</strong> als melancholische Chronik von Gier, Erinnerung und verlorener Identität und über <strong>Die zwölf Geschworenen</strong>, wo Rationalität, Moral und soziale Vorurteile aufeinanderprallen. Dazu gibt’s Shoutouts an Werke wie <strong>Fight Club</strong>, <strong>Parasite</strong> und <strong>American Psycho</strong>, die Kapitalismus nicht nur erzählen, sondern sezierend ausstellen.</p><p>Auch abseits der Leinwand wird’s politisch: In Literatur und Musik zeigt sich derselbe Konflikt zwischen Selbstverwirklichung und Systemzwang. In den <strong>5 schnellen Alben</strong> checken wir u.a.<br><strong>Mandy, Indiana – </strong><em><strong>URGH</strong></em>,<br><strong>IDK – </strong><em><strong>e.t.d.s.</strong></em>,<br><strong>J. Cole – </strong><em><strong>The Fall-Off</strong></em>,<br><strong>Joji – </strong><em><strong>Piss In The Wind</strong></em>,<br><strong>Ratboys – </strong><em><strong>Singin’ To An Empty Chair</strong></em>,<br><strong>Megadeth – </strong><em><strong>Megadeth</strong></em> und<br><strong>Souly – </strong><em><strong>Moth Music</strong></em><br>und fragen, wo Kunst aufhört zu dekorieren – und anfängt zu kritisieren.</p><p>Eine Episode über Geld, Moral, Illusionen und darüber, wie Klassiker uns mehr über unsere Gegenwart verraten, als uns manchmal lieb ist.</p>