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#218 Wenn Kollegen sticheln: Wie Corporate Influencer mit Gegenwind umgehen

#218 Wenn Kollegen sticheln: Wie Corporate Influencer mit Gegenwind umgehen21 Jun45 min

Kritik gehört zum Job. Wer als Corporate Influencer sichtbar ist, bekommt sie früher oder später ab – meist nicht im Kommentarbereich, sondern in der Kaffeeküche, im Flurfunk oder hinter dem Rücken. Nicht der Algorithmus stoppt Corporate Influencer. Es ist der Flurfunk.

In dieser Folge nehmen Tomas und Marina sieben Arten von Gegenwind unter die Lupe, die Corporate Influencern regelmäßig begegnen – und zeigen für jede, wann du reagierst, wann du den Dialog suchst und wann du den Wind einfach aushältst:

Seitenwind – Neid: „Der tut ja nur wichtig."

Fallwind – Legitimitätszweifel: „Hast du nichts Besseres zu tun?"

Turbulenz – Fachliche Kritik: „Das stimmt so nicht."

Scherwind – Compliance-Bedenken: „Darfst du das überhaupt sagen?"

Luftraumkonflikt – Revier und Rollen: „Das ist Aufgabe der Unternehmenskommunikation."

Böige Luft – Authentizitätsvorwurf: „Du verkaufst dich."

Bodenwind – Gerechtigkeitsfrage: „Warum darf der während der Arbeitszeit posten?"

Marina und Tomas sprechen außerdem über die Rolle der Geschäftsführung, klare Programmziele, transparente Social-Media-Guides und darüber, warum Auswahl und Erwartungsmanagement vor dem Start eines Corporate Influencer Programms über Erfolg oder Frust entscheiden. Mit Bezug auf die spannenden Zahlen von Michael Vronik (K+S): 72 % der Botschafter bekommen intern neutrales bis negatives Feedback – 96 % extern positives.

Am Ende stehen drei Prinzipien, die durch jeden Wind tragen:

Nicht verteidigen, einladen – wer die Tür öffnet, entzieht der Kritik die Energie.