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«Das Leben im Libanon ist schizophren» – Nahost-Korrespondent Daniel Böhm

«Das Leben im Libanon ist schizophren» – Nahost-Korrespondent Daniel Böhm5 Sept26 min

Als Korrespondent für die NZZ berichtet Daniel Böhm über die arabischen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika. Es ist eine Region im Krisenmodus, die komplexer nicht sein könnte. Obwohl er etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit mit Lesen verbringe, sagt Böhm: «Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte den Nahen Osten verstanden.»

Das sei nur schon im Libanon der Fall, ein Land etwa ein Viertel so gross wie die Schweiz. In Beirut fühle sich das Leben manchmal komplett normal an. Wenige Kilometer südwärts wohnen Menschen in zerbombten Dörfern und leben im Ausnahmezustand. Wie Daniel Böhm sich in diesen Realitäten zurechtfindet und wie er bei Reportagen in Krisengebieten vorgeht, erzählt er in dieser Podcastfolge.

Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ

Host: Alice Grosjean

00:30 Krasse Kontraste im Libanon

04:59 Wie man den Alltag in eienr Krisenregion organisiert

08:29 Vorbereitung und Sicherheitsrisiken bei Reportagereisen

15:53 Den Überblick behalten im Nahen Osten

19:09 Gastfreundschaft, Kultur und gesellschaftliche Schranken

22:45 Zwischen dem Nahen Osten und Europa

[Die NZZ-Akzent-Folge mit Daniel](https://www.nzz.ch/podcast/syrien-nach-asad-zwischen-hoffnung-und-chaos-nzz-akzent-ld.1863171), nachdem er das erste Mal nach Syrien gereist war.

[NZZ-Akzent-Folge mit Daniel,](https://www.nzz.ch/podcast/libanon-warum-die-neuen-staatlichen-busse-ein-zeichen-der-hoffnung-sind-nzz-akzent-ld.1912251) der mit öffentlichen Bussen einmal durch den Libanon gereist ist.