
← Die Podcast-Reportage3 oct · 7 min
Rezension: Niemands Töchter von Judith Hoersch
<p>Vier Frauen, vier Jahrzehnte, ein Familiengeheimnis: In ihrem Debütroman „Niemands Töchter“ (Piper, 2026) erzählt Judith Hoersch von Marie, Gabriele, Alma und Isabell. Die Geschichte springt zwischen Zeiten und Perspektiven. Lange bleibt offen, wie die vier zusammenhängen, und der Roman schlägt am Ende einen überraschenden Haken. Es geht darum, wie Mütter und Töchter einander prägen und wie das Schweigen in Familien über Generationen weiterwirkt.</p>
<p>Judith Hoersch wurde 1981 in Köln geboren. Ihre erste Liebesgeschichte schrieb sie mit elf Jahren, heimlich. Bekannt ist sie als Schauspielerin, vor allem als Hebamme Lena Lorenz in der gleichnamigen ZDF-Serie. Ihr Motto lautet „I write what I can't act, I act what I can't write“. Das Hörbuch zu „Niemands Töchter“ hat sie selbst eingelesen. Inzwischen schreibt sie schon an ihrem zweiten Roman.</p>
<p>Die Rezension erschien zuerst in meiner Sendung "Die Büchersammlerin". Dort findest du auch das Interview: Herkunft, Identität, Mutterschaft: „Niemands Töchter“ von Judith Hoersch.</p>
<p>Rezensionsexemplar: Piper Verlag hat mir dieses Buch kostenlos für meine journalistische Recherche zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Über Host Valerie Wagner</p>
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<p>Valerie Wagner ist Journalistin und Podcasterin aus dem Südbadischen. Unter ihrer Marke „Text & Podcast“ verbindet sie literarischen Journalismus, Podcast-Produktion und Podcast-Beratung für den DACH-Raum. Seit 2017 produziert sie Podcasts – aktuell ihren Literatur-Podcast „Die Büchersammlerin“, in dem sich Buchkritik, Gespräche mit Autorinnen und Autoren und feministische Medienperspektiven verbinden. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die „Rezension-zuerst-Methode“: Ihre Besprechung steht fest, bevor sie mit den Autorinnen und Autoren spricht – um die redaktionelle Unabhängigkeit zu wahren. Neben dem Podcast schreibt sie für das Reisemagazin „Schönste Zeit“ sowie für regionale Publikationen und arbeitet an ihrem ersten Roman.</p>