Kopf Hoch - Technologien im Griff und nicht im Weg

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Worüber reden wir eigentlich, wenn wir Social Media verbieten wollen?

Worüber reden wir eigentlich, wenn wir Social Media verbieten wollen?24 jun1 h 00 min

„Kinder- und Jugendanwältinnen gegen Social-Media-Verbot" – so lautete die Schlagzeile, als die Kinder- und Jugendanwaltschaft ihr Positionspapier veröffentlichte. Aber so einfach ist es nicht. In dieser Folge sprechen wir mit Johanna Fellinger, Kinder- und Jugendanwältin aus Salzburg, darüber, warum ein pauschales Verbot kein wirksamer Kinderschutz ist – und was stattdessen gebraucht wird.

Es geht um den Unterschied zwischen „Verbot" und „Altersbeschränkung", um die Frage, welche Dienste wir eigentlich meinen (TikTok? YouTube? Spotify?), und um die unbequeme Erkenntnis, dass sich das Problem nicht an Eltern, Schule oder Politik allein delegieren lässt. Dazwischen: das australische Worst-Case-Szenario, der Digital Services Act, die handyfreie Klasse am BRG Salzburg – und warum der beliebte Vergleich mit Alkohol hinkt.

Themen der Folge:

Warum „Social-Media-Verbot" das falsche Wort für ein echtes Problem ist

Wie man das Framing richtig setzt: Risiken und Nutzen voneinander trennen

Weshalb 17-Jährige ein Verbot befürworten und 12-Jährige es ablehnen

Was Plattformen verdienen – und welche Verantwortung sie tragen müssten

Sollte man YouTube, Meta & Co. eher wie Verlage behandeln?

Kinderrechte als Wertefrage: Privatsphäre, Teilhabe, Schutz

Die handyfreie Klasse aus Sicht der Partizipation

Mit Kindern reden statt über sie

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