
← Lasst uns über Depressionen sprechenhace 6 días · 52 min
Folge 65 - Depression oder Schlafapnoe - Interview mit Melanie Orth (Somnologin)
Schlafapnoe und Depression – zwei Erkrankungen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Doch Symptome wie starke Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit und nicht erholsamer Schlaf können sich deutlich überschneiden.
In dieser Folge spreche ich mit Melanie Orth, die viele Jahre als Somnologin tätig ist, über die Verbindung zwischen Schlafapnoe und psychischer Gesundheit.
Wir klären unter anderem, was bei einer Schlafapnoe während der Nacht im Körper passiert, welche Symptome darauf hinweisen können und warum die Erkrankung teilweise lange unentdeckt bleibt. Besonders beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Rolle Schlafapnoe bei depressiven Symptomen spielen kann.
Kann eine unbehandelte Schlafapnoe Depressionen verstärken? Können Erschöpfung und Antriebslosigkeit fälschlicherweise ausschließlich der Depression zugeschrieben werden? Und sollte bei Menschen mit Depression und ausgeprägter Fatigue häufiger auch an eine schlafmedizinische Ursache gedacht werden?
Außerdem sprechen wir über Diagnostik im Schlaflabor, den AHI, nächtliche Atemaussetzer, Sauerstoffabfälle und Behandlungsmöglichkeiten wie die CPAP-Therapie.
Eine Folge für alle, die trotz ausreichend Schlaf morgens erschöpft aufwachen, unter anhaltender Müdigkeit oder Antriebslosigkeit leiden – und für alle, die besser verstehen möchten, wie eng Schlaf, körperliche Gesundheit und Psyche miteinander verbunden sind.