
← Chefsessel frei - Unternehmen erfolgreich verkaufen11 juin · 40 min
Stefan Hannemann über den Verkauf seines Familienbetriebes via Management Buy-In (MBI)
In dieser Folge von „Chefsessel frei“ spricht Til Roquette mit Stefan Hannemann, ehemaligem Geschäftsführer der Hannemann Bauunternehmen GmbH, über den Verkauf seines eigenen Unternehmens.
Stefan Hannemann führte das Hamburger Handwerksunternehmen über 33 Jahre in zweiter Generation. Da seine Kinder die Nachfolge nicht übernehmen wollten, stellte sich für ihn irgendwann die entscheidende Frage: weiterführen bis zum Ende – oder rechtzeitig eine externe Nachfolgelösung finden.
Im Gespräch berichtet er offen, warum er sich für den Verkauf entschieden hat, welche Rolle die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern spielte und warum ihm wichtig war, auch nach dem Verkauf weiter im Unternehmen tätig zu bleiben. Besonders deutlich wird: Für Hannemann ging es nicht nur um den Verkaufserlös, sondern um eine saubere Übergabe, Sicherheit für die Mitarbeiter und einen Käufer, der das Unternehmen weiterentwickelt.
Ein zentrales Thema der Folge ist die emotionale Seite des Unternehmensverkaufs: die Unterschrift beim Notar, der Moment, in dem man nicht mehr alleiniger Entscheider ist, und die Herausforderung, das eigene Lebenswerk in neue Hände zu geben. Hannemann beschreibt außerdem, warum Mitarbeiter erst nach dem Notartermin informiert wurden und weshalb Vertraulichkeit im Verkaufsprozess entscheidend ist.
Im Fokus dieser Episode:
Warum Stefan Hannemann sein Unternehmen verkauft hat
Weshalb die Kinder die Nachfolge nicht übernommen haben
Wie ein Unternehmensverkauf im Handwerk abläuft
Warum Mitarbeiterverantwortung ein zentrales Motiv war
Welche Rolle Vertraulichkeit im Verkaufsprozess spielt
Warum der Käufer zur Unternehmenskultur passen muss
Wie Hannemann den Notartermin emotional erlebt hat