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Wasser ist nass!?

Wasser ist nass!?11 août2 h 52 min

Wir besprechen die Nachrichtenwochen

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<h2 id="000000zurckausdemurlaubmerzdrohnenmaschinenbau">00:00:00 Zurück aus dem Urlaub: Merz, Drohnen, Maschinenbau</h2>

<p>Die Folge beginnt mit einer kommentarlosen Clip-Collage, die die Themen der Sendung vorwegnimmt: Ferienorte deutscher Regierungschefs, Bilder aus Utah, die nachwirkende Kabinettsumbildung, Umfragewerte von Union und AfD, das Freibad vor der Berliner Volksbühne. Mick erwartet die Nachwirkungen der Kabinettsumbildung erst im beginnenden Landtagswahlkampf; Stefan hält den Ausgang des 6. September für längst entschieden und spottet über die Vorsichtsrhetorik der Politikwissenschaft. Zu den Drohnen über dem Leipziger Flughafen kritisiert Mick das Ritual „niemand darf spekulieren, deshalb spekulieren wir mal" und wertet die fehlende Drohnenabwehr als Politikversagen. Stefan argumentiert, dass die Frage nach der Urheberschaft am Ernst der Lage vorbeigeht: Eine bewaffnete Drohne definiert den Ort, über dem sie steht, als Kampfzone. Als „gute Nachricht" spielt Mick einen Bericht über den deutschen Maschinenbau ein, dessen Aufschwung mit volleren Auftragsbüchern, breiteren Lieferketten und vergleichsweise niedrigen US-Zöllen erklärt wird.</p>

<h2 id="001334diedonautrocknetausungarnkroatienrumnien">00:13:34 Die Donau trocknet aus: Ungarn, Kroatien, Rumänien</h2>

<p>Der erste Klimablock beginnt in Ungarn, wo ein havariertes Flusskreuzfahrtschiff bei Gönyű zum Bild für den historisch niedrigen Donaupegel wird und dem Kernkraftwerk Paks das Kühlwasser auszugehen droht — laut Clip rund 40 Prozent der ungarischen Stromerzeugung. Aus Kroatien kommen Bilder freigelegter Wracks in der Drau, aus Rumänien die Meldung, dass das Militär einen Felsen im Flussbett gesprengt hat, um mehr Wasser zum Kernkraftwerk Cernavodă zu leiten. Mick leitet daraus Verteilungskonflikte um Wasser innerhalb der EU ab; Stefan zitiert die Zahl, dass ein Binnenschiff durch 250 Lastwagen ersetzt werden müsste. Die Reederei Navrom beziffert ihren Verlust für sechs Wochen auf rund 1,6 Millionen Euro, Dacia und Ford stoppen ihre Produktion in Rumänien; Mick verweist auf eine Modellrechnung, nach der anhaltende Sommer dieser Art