
← FMCGvibes23 sept. · 43 min
128: Was Marken vom Drogeriemarkthandel lernen können
Expertentalk mit Sebastian Wölke
Marke, Story, Innovation. So denken Marken oft über ihr eigenes Produkt.
Der Handel denkt anders: Kategorie, Regal, Kunde. Und die Frage: Warum sollte dieses Produkt hier stehen?
Darüber hat Nina mit Sebastian Wölke gesprochen – dem „Drugstore Guy“, ehemaligen Head of Category Buying bei dm, Gründer von No Planet B und Retail Coach.
Sebastian kennt beide Seiten: die Markenperspektive und die des Einkäufers. Und genau dieser Perspektivwechsel macht das Gespräch spannend.
Denn ein gutes Produkt allein reicht im Handel nicht. Wer ins Regal will, muss vom Regal zurückdenken: Passt das Produkt in die Kategorie? Zum Kunden? Zum Preis? Zum Timing? Und welchen Mehrwert bringt es ins Sortiment?
Spannend ist auch sein Blick auf Eigenmarken. Die werden schneller, innovativer und hochwertiger – und die klassische Unterscheidung zwischen Handels- und Industriemarke verliert für viele Konsumenten an Bedeutung.
Aber Sebastian sieht darin keineswegs das Ende der Marken. Im Gegenteil: Für klar positionierte Marken, die Innovation, Kategoriekompetenz oder Emotionalität mitbringen, sieht er weiterhin große Chancen.
Schwieriger wird es für diejenigen, die wenig unterscheidbar sind und irgendwo in der Mitte stehen.
Auch deshalb lohnt der Perspektivwechsel: Nicht die eigene Markenstory steht am Anfang, sondern die Frage, welchen Mehrwert die Marke für Kategorie und Kunde schafft.
Ein Gespräch über Drogerie, Marken, Eigenmarken, Category Management – und darüber, was Marken heute tun müssen, um im Regal relevant zu bleiben.
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