Landy und Leute

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082 Tino Wendelken, Mit dem Landy in die Freiheit

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Moin, Grüezi, Grüß Gott, ihr Weltenbummler, Schrauber und Leseratten da draußen! Heute wird es literarisch am Laberfeuer. Denn mein Gast hat nicht nur 18 Länder mit seinem Landy bereist, er hat sich danach auch noch einen ganz persönlichen Traum erfüllt: ein eigenes Buch. Gebunden, mit Farbfotos und, ganz wichtig für einen selbsternannten Buchfetischisten, natürlich mit Lesebändchen.

Herzlich willkommen zur 82. Folge, hier im Podcaststudio von Landy & Leute, bzw. dort, wo ihr ihn jetzt gestreamt habt. Ich bin’s, Rainer Schuler, die Land Radde und euer Laberfeuer Host.

Entdeckt habe ich Tino Wendelken bei den Campermen, einem meiner Lieblings-Podcasts. Mit Henning Pommeé aus Folge 72 ist daraus ja längst so was wie eine Freundschaft geworden. Dort hat Tino in einer Kurzfassung von seiner Reise erzählt, und mir war sofort klar: Die lange Version will ich hier am Laberfeuer hören.

Tino wohnt im Landkreis Cuxhaven an der Wesermündung, ist bei der DEKRA Spezialist für das Betriebserlaubniswesen und nach eigener Aussage ein kleines bisschen Land Rover bekloppt.

• Warum in England ein Land-Rover-Prototyp mit gerade mal 5.500 Kilometern auf der Uhr auf ihn gewartet hat,

• wie bei der Farbgebung aus geplantem Wein eher ein Fruchtsaft wurde, der dem Landy seinen Namen gab,

• und weshalb eine bosnische Familie am Marmeladentag zwei wildfremde Reisende einfach in ihre Mitte geholt hat,

das wird er uns gleich selbst erzählen.

Also Leute, schenkt euch heute ein Gläschen Himbeergeist ein, ganz zu Ehren von Barry, dem beerenfarbenen Defender 130. Denn heute spukt am Laberfeuer vor allem einer herum, und das ist der Abenteuergeist.

Macht es euch bequem und genießt den #CampfireTalktogo.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit Tino Wendelken, seiner Reise durch 18 Länder und dem Buch, das daraus entstanden ist.

So ihr lieben Defender- und Buchfreaks, das war’s mal wieder für heute. Und ich gebe zu, bei Tinos Geschichten habe ich mich oft selbst wiedererkannt. Als wir ein Jahr lang unterwegs waren, haben uns auch immer wieder schöne Plätze und Begegnungen ausgebremst. Tino und Nadine wollten bis nach Sandakphu in Nepal und haben in Mardin, kurz vor der syrischen Grenze, doch wieder die Heimat angesteuert. Nicht aus Lustlosigkeit, sondern weil sie die Länder und ihre Menschen wirklich kennenlernen wollten. Genau so geht Reisen.