IRMIMI – Irgendwas mit Mittelalter

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#71: Das Lorscher Arzneibuch: Schimmel, Salben und undankbare Patienten

#71: Das Lorscher Arzneibuch: Schimmel, Salben und undankbare Patienten10 mei38 min

Das Lorscher Arzneibuch ist das älteste erhaltene medizinische Buch Deutschlands – geschrieben um 800 von Mönchen in einem hessischen Kloster, die nicht nur Rezepte sammelten, sondern die Medizin vor dem Christentum verteidigen mussten.

Wir schauen heute: Was steckt in den 482 Rezepten, warum brauchte ein Arzneibuch ein theologisches Vorwort und wie landet ein Buch aus Lorsch am Ende in Bamberg? UNESCO-Weltdokumentenerbe, mittelalterliche Käseschimmel-Therapie und ein Arzt, der vorher bezahlt werden will: alles dabei ;)

Viel Spaß beim Hören!

Eure Katrin

Einen (ergänzenden) Blogartikel zum Lorscher Arzneibuch gibt es hier

Lorscher Arzneibuch (Bamberg, Staatsbibl., Msc. Med. 1)

Informationen im Handschriftencensus

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Links und Quellen

UNESCO / Staatsbibliothek Bamberg: Eintrag zum Weltdokumentenerbe „Lorscher Arzneibuch", online verfügbar (abgerufen 2025)

Stoll, Ulrich: Einleitung zur wissenschaftlichen Erschließung des Lorscher Arzneibuches, Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg, 1989

Fischer, Klaus-Dietrich: Aufsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit den Thesen Gundolf Keils zum Lorscher Arzneibuch, 2010