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Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden

Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden9 okt21 min

In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann.

Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen.

Host: Lena Waltle

Redaktor/Co-Host: Martin Amrein, NZZ-Wissenschaftsressort

Ausserdem zu hören:

- Gery Büsser, Chefarzt Sportmedizin, Schulthess Klinik

- Jessy Mez, Neurologe & Forschungsleiter Brain Bank Boston

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