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132 Umgebungsassistent

132 Umgebungsassistent30 sep34 min

**132 Umgebungsassistent**

Umgebungsassistent im Praxistest: CO2-Display, Geh-Assistenz, Zebrastreifen und Hauseingang – lohnt Perceive World Assist für knapp 6 Euro im Monat, oder bleibt OOrion die bessere Outdoor-App?

Joachim Schulze „Jockl“ räumt zuerst mit dem Münchner Startup SmartAIs auf: große Pläne zur Hinderniserkennung am Langstock, später letzte Meile, am Ende Fördergeld verbrannt und Projekt beendet. Danach der eigentliche Test mit Till: Umgebungsassistent aus China, kostenlos im Store, brauchbar erst mit Abo. Monatlich knapp 6 Euro, Jahresabo rund 5 Prozent günstiger, Einstieg auch über 1.000 Erkennungen für 99 Cent.

Drinnen liest die App am CO2-Messer 919 ppm richtig, hängt beim nächsten Blick aber bei 25,1. Draußen piept und vibriert die Geh-Assistenz bei Personen und einem vorbeifahrenden Auto, sagt aber nicht, *was* vor einem liegt. Den Zebrastreifen findet sie erst nach mehreren Anläufen und nennt ihn „vor Ihnen in mittlerer Entfernung“, obwohl die Stelle bewusst gewählt war. Am Hauseingang kommt Hausnummer 6, nicht aber Optiker, Schildtext oder QR-Code. Smartglasses-Anbindung fehlt.

Was du in dieser Folge mitnimmst:

- Warum SmartAIs als Randnotiz endet und nicht als Testkandidat

- Was kostenlos, Monatsabo, Jahresabo und das 99-Cent-Paket wirklich freischalten

- Wo Displaylesen und Szenenbeschreibung funktionieren – und wo die App hinterherhinkt

- Warum Vibration allein als Geh-Assistenz für Stockgänger zu wenig ist

- Weshalb OOrion draußen und an der Brille weiter vorn liegt

- Warum Jockl künftig seltener jede gehypte Neue App testet und sich auf Apps konzentriert, die im Alltag tragen

Niemals auf eine App verlassen. Sinne und Mobilitätstraining bleiben die Grundlage.