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Was bleibt, wenn die Erinnerung geht? Leben mit Demenz

Was bleibt, wenn die Erinnerung geht? Leben mit Demenz22 Sept54 min

Die Alzheimer-Demenz bleibt eine der größten gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Allein in Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung, der Großteil davon leidet an Alzheimer. Doch das Verständnis der Krankheit hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt - weg von der reinen Verwaltung des Verfalls, hin zu präziser Früherkennung und deutlich unterstützenden Therapien. Trotz des medizinischen Fortschritts aber bleibt der Versorgungsalltag eine Mammutaufgabe. Es fehlt an Infrastruktur und Betreuungsangeboten, die Hauptlast der Pflege liegt nach wie vor bei den Angehörigen. Wie geht man mit der Demenz um? Wo findet man medizinische und pflegerische Hilfe und betrifft es tatsächlich nur alte Menschen?

Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Bettina Tietjen, Fernsehmoderatorin und Autorin des Buches: „Unter Tränen gelacht. Mein Vater, die Demenz und ich“, mit Emrah Düzel, Professor für Kognitive Neurologie an der Universität Magdeburg, mit Julia Haberstroh, Professorin für Psychologische Alternsforschung an der Universität Siegen, Martina Roes, Professorin für Gesundheit und Pflegewissenschaft an der Uni Witten/Herdecke, und mit Katrin Seyfert, Autorin des Buches „Lückenleben“.

Podcast-Tipp: SWR1 Leute

Tipps für Angehörige: Umgehen mit Demenz

Sarah Straub ist Neurowissenschaftlerin und Diplom-Psychologin. Sie hat selbst als Angehörige Erfahrungen mit Demenz sammeln müssen - bei ihrer Großmutter und ihrem Schwiegervater.

https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:db32df7b80169dae/